Sangiovese di Romagna

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Sangiovese di Romagna

Sangiovese gilt, moderate Hektarerträge vorausgesetzt, als Qualitätstraube. Mit schwarz-violetten, etwas weichschaligen, runden fruchtigen Beeren. Sie ist eine starkwüchsige Resborte, bevorzugt leichte, kalkhaltige Böden in guten Lagen, bringt hohe Erträge, was sich bei großer Trockenheit rächt, da die Traube zur Austrocknung neigt. Sie ergibt trockene und somit nur leicht gerbige Weine, im Idealfall mit einem typischen Veilchenbukett. Im Abgang zeigt sich eine leichte Bitternote, bei intensiv rubinroter Farbe. – gerardo.de

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Sangiovese di Romagna

Sangiovese – Mittelitaliens rote Rebsorte Nr. 1
Der Name der Sangiovese Traube stammt angeblich von Sant’Angelo di Romagna, einem Kapuzinerkloster. Als vor langer Zeit ein edeler Gast fragte wie der gereichte Wein genannt wird, sagte man ihm, Sanguis di Jovis (Jupiterblut). Daraus entwickelte sich im 18. Jahrhundert der heute übliche Name Sangiovese. Heute ist Mittelitalien übervoll mit Sangiovese, die einzelnen Denomination sind kaum überschaubar. Im Getose unserer Zeit ist es still um den Sangiovese di Romagna geworden, den armen Verwandten des Chianti Classico, gemeinsam haben sie die Rebsorte, doch nicht den Prunk. Seit Jahrzehnten übt man sich in der Toskana an der Merlot- und Cabentisierung der Weine, zumindest von diesem Trend blieb die Romagna verschont. Doch auch Chaos und Inkonsequenz eröffnen Möglichkeiten, von denen man nicht zu träumen wagte.

Sangiovese di Romagna von Raffaela Bissoni
Das Weingut von Raffaela Bissoni befindet sich direkt gegenüber dem Hügel von Bertinoro. Es sind sechs Hektar auf einer herrlichen Naturterrasse, Weinreben und Olivenbäume, die werden hier seit der Römerzeit angebaut. Das erste, was über Raffaella Bissoni auffällt, sie ist ruhig, fast eine schüchterne Persönlichkeit. Aber bei einem Besuch bei ihr Colecchio, erkennt man schnell, dass sie eigentlich nicht schüchtern ist, sondern sie wird vollständig vereinnahmt durch ihre Hingabe zu ihrem Land und Reben und ihrer Entschlossenheit, einen echt guten Sangiovese di Romagna zu machen. Ihre sechs Hektar Rebfläche, die überwiegend mit Sangiovese und mit ein wenig der weißen Albana bestockt sind, werden manuell und biologisch bewirtschaftet. Die Weinberge sind auf etwa 150 Meter, auf sandig-lehmigen Boden gepflanzt. Raffaellas Sangiovese di Romagna ist meist ohne bzw. wenig Eiche ausgebaut, randvoll mit Aroma von reifen Kirsche und floralen Obst mit einem saftigen Mundgefühl.

Wissenswertes über Sangiovese di Romagna
Produktionszone: Zahlreiche Gemeinden in den Provinzen Forlí, Ravenna und Bologna. Rebsorte: Sangiovese 100% Charakteristische Merkmale: Rubinrot mit Tendenz zu Grantrot; weiniger, delikater Geruch mit Anklängen an Veilchenduft und Erdbeeraroma, im Alter ätherisch; im Geschmack trocken, manchmal leicht tanninbetont, leichter Bittermandelton, gehaltvoll, harmonisch. Alkoholgehalt: 11,5-13° Gesamtsäure: 5-7‰ Trinktemperatur: 16-18° C. Haltbarkeit: 4-8 Jahre Wissenswertes: Vor dem 1. April des auf die Lese folgenden Jahres darf der Wein nicht in den Verkauf gehen Riserva: darf nach zweijähriger Lagerung verliehen werden Superiore: nur für Weine die aus der klassischen, traditionellen Kernzone stammen, deren Trauben einen natürlichen Alkoholgehalt von min. 12° haben.


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